Eigenkapitalrendite Immobilien Durchschnitt: Was ist gut?
Wer in Betongold investiert, schaut anfangs oft nur auf die Brutto- oder Nettomietrendite. Jedoch ist die wahre Kennzahl für deinen Vermögensaufbau eine ganz andere. Aber wie hoch ist beim Thema Eigenkapitalrendite Immobilien Durchschnitt heute wirklich? Anschließend zeigen wir dir, welche Werte Profi-Investoren anpeilen und wie du durch den Hebeleffekt deinen Ertrag massiv maximierst.
Der Eigenkapitalrendite Immobilien Durchschnitt im Vergleich
Die Eigenkapitalrendite (Wikipedia), oft auch ROE (Return on Equity) genannt, setzt deinen jährlichen Gewinn ins exakte Verhältnis zu dem Geld, das du wirklich aus eigener Tasche in den Deal gesteckt hast. Folglich ist sie der ultimative Gradmesser für den Erfolg deines Investments.
Welcher Zielwert ist realistisch?
Ein solider Wert hängt extrem stark von der aktuellen Zinslage ab. Derzeit liegt für die Kennzahl Eigenkapitalrendite Immobilien Durchschnitt bei privaten Anlegern meist zwischen 8 % und 12 %. Hingegen streben erfahrene Profis mit cleveren Finanzierungen oft Werte von über 15 % an.
Der Hebeleffekt (Leverage)
Warum ist der Ertrag oft viel höher als beim Tagesgeldkonto? Das liegt am Fremdkapital. Wenn du eine Wohnung mit viel Bankkredit kaufst und die Mieteinnahmen die Kreditzinsen übersteigen, hebelst du die Rendite auf dein eingesetztes Geld extrem nach oben.
🚀 Hebeleffekt-Simulator
Den Hebeleffekt bei Immobilien richtig verstehen
Um als Kapitalanleger exponentiell zu wachsen, musst du den Leverage-Effekt verinnerlichen. Dabei nutzt du das günstige Geld der Bank, um Immobilienvermögen aufzubauen. Sobald die Nettomietrendite deines Objekts höher ist als der Darlehenszins bei der Bank, verdient die Immobilie mehr Geld, als der Kredit dich kostet.
Dementsprechend steigert sich dein prozentualer Gewinn auf das selbst eingesetzte Geld massiv. Dennoch birgt dieser Hebel auch Gefahren. Falls dein Zins bei der Anschlussfinanzierung stark ansteigt, kann sich der Effekt ins Negative umkehren. Deshalb solltest du regelmäßig mit unserem Tool dein Zinsänderungsrisiko berechnen.
So schlägst du als Investor den Marktdurchschnitt
Um aus einem mittelmäßigen Deal ein echtes Rendite-Biest zu machen, musst du an den richtigen Stellschrauben drehen. Tatsächlich kannst du das oben im Rechner direkt ausprobieren.
1. Eigenkapital minimieren
Je weniger eigenes Geld du bindest, desto schneller steigt dein ROE. Allerdings ist die Grundvoraussetzung hierfür, dass die Bank mitspielt und dein monatlicher Cashflow positiv bleibt.
2. Banken professionell überzeugen
Für eine hohe Finanzierungsquote brauchst du Vertrauen bei der Bank. Daher empfehlen wir, für jedes Objekt eine strukturierte Immobilien Exposé Vorlage inklusive aller Kennzahlen einzureichen.
FAQ zum Return on Equity (ROE)
Ja, theoretisch schon! Wenn du eine Immobilie zu 110 % über die Bank finanzierst (inklusive Nebenkosten) und somit gar kein eigenes Geld einsetzt, lässt sich die Kennzahl mathematisch nicht mehr berechnen. Infolgedessen spricht man von einer "unendlichen" Verzinsung.
Die reine Objektrendite berücksichtigt weder die Kaufnebenkosten noch deine Finanzierungsstruktur. Zwar taugt sie als erster grober Filter, aber für die echte Kaufentscheidung brauchst du zwingend den Immobilien Kalkulator für deinen Netto-Cashflow.