Immobilien Zinsänderungsrisiko berechnen
Die Zinsbindung deiner Baufinanzierung läuft bald ab? Wenn du dein exaktes Zinsänderungsrisiko berechnen möchtest, bist du hier richtig. Nutze unseren kostenlosen Rechner, um verschiedene Zins-Szenarien für deine Anschlussfinanzierung zu simulieren und deinen Cashflow zu schützen.
Warum Immobilien-Investoren ihr Zinsänderungsrisiko berechnen müssen
Viele Immobilien-Investoren haben in der Niedrigzinsphase mit 1,0 % bis 1,5 % Zinsen finanziert. Wenn diese Zinsbindung nach 10 Jahren endet, droht oft das sogenannte Zinsänderungsrisiko (Wikipedia). Ein Anstieg auf beispielsweise 4,0 % kann die monatliche Bankrate massiv in die Höhe treiben und aus einem profitablen Deal ein Minusgeschäft machen.
Zinsänderungsrisiko berechnen & Worst-Case kalkulieren
Ein professioneller Stresstest bewahrt dich vor bösen Überraschungen. Simuliere, wie sich deine Annuität (Rate) verändert, wenn die Marktzinsen um +2 % oder +3 % steigen.
Sichere deinen Cashflow
Trägt sich die Immobilie auch nach der Anschlussfinanzierung noch selbst? Unser Tool zeigt dir sofort, ob deine aktuellen Mieteinnahmen ausreichen, um die höhere Zinslast zu decken.
Fristen rechtzeitig erkennen
Wer sein Risiko frühzeitig kennt, kann rechtzeitig reagieren – zum Beispiel durch den Abschluss von Forward-Darlehen oder durch Sondertilgungen zur Reduzierung der Restschuld.
In 3 Schritten zum Zins-Stresstest
Restschuld ermitteln
Trage die voraussichtliche Restschuld deiner Immobilie am Ende der Zinsbindungsfrist in das Kalkulationstool ein.
Szenarien durchspielen
Passe den simulierten Zinssatz per Schieberegler an. Teste realistische, aber auch pessimistische Marktentwicklungen.
Entscheidung treffen
Sobald wir dein Risiko simulieren konnten, weißt du exakt, ob du Umschulden, Verkaufen oder ein Forward-Darlehen prüfen solltest.
Tipp: Möchtest du deine kompletten Finanzierungsdaten professionell für die Bank aufbereiten? Nutze unsere Seite, um eine Immobilien Exposé Vorlage zu generieren.
Häufige Fragen zur Anschlussfinanzierung
Banken rechnen bei der Kreditvergabe oft mit einem fiktiven „Stresszins“ von etwa 6 % bis 8 %, um sicherzugehen, dass der Kreditnehmer die Raten auch in Krisenzeiten tragen kann. Als privater Investor solltest du dein Portfolio mindestens auf ein Zinsniveau von 4,5 % bis 5,5 % stressen, um auf der sicheren Seite zu sein.
Es ist ratsam, bereits 12 bis 36 Monate vor Ablauf der Zinsbindung aktiv zu werden. Wenn das Zinsniveau aktuell niedrig ist, aber voraussichtlich steigen wird, kann ein Forward-Darlehen sinnvoll sein. Liegen die Zinsen aktuell sehr hoch, könnte eine variable Finanzierung oder eine kürzere Zinsbindung zur Überbrückung helfen.