Mieterselbstauskunft Vorlage: Sicher vermieten

Zuerst ist die Freude über viele Mietinteressenten groß. Dennoch kann ein falscher Mieter (Mietnomade) deinen finanziellen Ruin bedeuten. Deshalb brauchst du zwingend eine rechtssichere Mieterselbstauskunft Vorlage. Anschließend zeigen wir dir, welche Fragen du stellen darfst. Zudem kannst du unser kostenloses Muster kopieren und deine neue Rendite direkt online berechnen.

Mietnomaden filtern & Bonität des Mieters prüfen
Mieterselbstauskunft Vorlage und Immo-Tracker Tool

Die Mieterselbstauskunft Vorlage (Zum Kopieren)

Anstatt lange nach unsicheren Downloads zu suchen, kannst du einfach unseren Standardtext nutzen. Kopiere die folgenden Zeilen direkt in dein Word-Dokument. Danach übergibst du das Formular bei der Besichtigung an die Interessenten.

Frewillige Mieterselbstauskunft

Objektadresse: _________________________________________

1. Persönliche Daten (Mietinteressent 1 & 2)
Vor- und Nachname: _________________ | _________________
Geburtsdatum: ______________________ | _________________
Aktuelle Anschrift: ____________________________________
Telefon / E-Mail: __________________ | _________________

2. Beruf & Einkommen
Ausgeübter Beruf: __________________ | _________________
Arbeitgeber: _______________________ | _________________
Nettoeinkommen (mtl.): _____________ | _________________

3. Wichtige Zusatzfragen (Bitte ankreuzen)
Sollen Haustiere gehalten werden? [ ] Ja [ ] Nein
Wenn ja, welche? _______________________________________
Wurde in den letzten 5 Jahren ein Insolvenzverfahren eröffnet? [ ] Ja [ ] Nein
Wurde in den letzten 5 Jahren eine Räumungsklage erhoben? [ ] Ja [ ] Nein
Sollen die Mietzahlungen vom Jobcenter/Sozialamt übernommen werden? [ ] Ja [ ] Nein

Ich/Wir bestätigen die Richtigkeit der Angaben. Eine aktuelle Schufa-Auskunft sowie Einkommensnachweise reiche ich/wir auf Wunsch nach.

Ort, Datum: ___________________________
Unterschrift(en): _____________________

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Welche Fragen sind in der Mieterselbstauskunft erlaubt?

Grundsätzlich darfst du als Vermieter nicht alles fragen. Denn die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO auf Wikipedia) schützt die Privatsphäre des Mieters. Tatsächlich darfst du nur Daten erheben, die für das Mietverhältnis wirklich relevant sind.

Erlaubte Fragen (Zulässig)

Du darfst alles fragen, was deine finanzielle Sicherheit betrifft. Beispielsweise sind Fragen nach dem Nettoeinkommen, dem Beruf und dem Arbeitgeber absolut legitim. Ebenso darfst du nach Haustieren, laufenden Pfändungen oder einer Privatinsolvenz fragen.

Verbotene Fragen (Unzulässig)

Hingegen sind hochprivate Themen streng verboten. Dazu gehören Fragen nach einer Schwangerschaft, der sexuellen Orientierung, Religionszugehörigkeit oder Krankheiten. Falls du diese Dinge trotzdem fragst, darf der Mieter straffrei lügen („Recht zur Lüge“).

Häufige Fragen (FAQ) zur Mieterselbstauskunft Vorlage

Was passiert, wenn der Interessent bei zulässigen Fragen lügt?

Falls der Mieter bei entscheidenden Fragen absichtlich lügt, hast du starke Rechte. Wenn er beispielsweise falsche Gehaltsnachweise vorlegt oder eine Insolvenz verschweigt, begeht er arglistige Täuschung. Folglich berechtigt dich das später zu einer fristlosen Kündigung des Mietvertrags. Somit bist du als Vermieter rechtlich auf der sicheren Seite.

Darf ich zusätzlich eine Schufa-Auskunft verlangen?

Ja, absolut! Tatsächlich solltest du dich niemals nur auf die Selbstauskunft verlassen. Dabei ist es üblich, dass der Mieter vor Vertragsabschluss eine aktuelle Bonitätsauskunft vorlegt. Schließlich bietet nur die Kombination aus Gehaltsnachweis, Selbstauskunft und Schufa einen optimalen Schutz vor Mietnomaden.

Wann muss ich das Formular vernichten?

Sobald du dich für einen Kandidaten entschieden hast, greift der Datenschutz. Das bedeutet: Du musst die Formulare aller abgelehnten Bewerber unverzüglich und datenschutzkonform vernichten. Hingegen darfst du die Auskunft deines neuen, tatsächlichen Mieters in deiner Akte aufbewahren.