Energetische Sanierung: Kosten & Förderung im Überblick

Wärmepumpe, neues Dach oder neue Fenster? Folglich steigert die energetische Sanierung den Wert deiner Immobilie enorm. Allerdings erfordert der Umbau viel Eigenkapital. Wenn du böse Überraschungen vermeiden willst, musst du deine Ausgaben exakt planen. Anschließend kannst du unseren kostenlosen Rechner nutzen. Damit ermittelst du die Kosten und prüfst sofort, wie viel Geld du vom Staat zurückbekommst.

Sanierungskosten kalkulieren und Zuschüsse maximieren
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Geschätzte Gesamtkosten
39.400 €
Brutto Sanierungskosten: 39.400 €
Abzug durch Förderung / Steuer: – 7.880 €
Dein echter Eigenanteil: 31.520 €

*Hinweis: Dies sind grobe Marktschätzwerte. Hol dir für exakte Preise immer Handwerkerangebote und kontaktiere einen Energieberater.

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Was kostet eine energetische Sanierung wirklich?

Zuerst stellen sich viele Immobilienbesitzer eine wichtige Frage. Soll ich mein Haus sanieren (Wikipedia) und welche Kosten kommen auf mich zu? Dabei ist eine pauschale Antwort sehr schwierig. Das liegt daran, dass der Preis extrem stark vom Zustand der Bausubstanz abhängt. Zudem schwanken die Handwerkerpreise stark. Als Faustregel gilt jedoch: Eine komplette Altbausanierung kostet schnell zwischen 800 € und 1.200 € pro Quadratmeter Wohnfläche. Dementsprechend musst du diese Kosten vor dem Immobilienkauf unbedingt in deine Kalkulation aufnehmen.

Energetische Sanierung: KfW-Förderung oder Steuer-Bonus?

Außerdem stehen Eigentümer oft vor einem großen Dilemma. Weil der Staat den Klimaschutz vorantreiben möchte, bietet er dir zwei primäre Wege an. Dadurch holst du dir viel Geld für deine Maßnahmen zurück.

Wichtig: Du darfst diese beiden Wege niemals kombinieren. Folglich musst du dich strategisch für eine Seite entscheiden:

Option 1: KfW Förderung

Zunächst bietet dir die staatliche KfW direkte Zuschüsse an.

Vorteil: Oft sind die maximalen Fördersummen höher (besonders beim Heizungstausch).
Nachteil: Darüber hinaus musst du den Antrag zwingend vor Beginn der Maßnahme stellen!

Option 2: Steuerlich absetzen

Alternativ kannst du den Umbau steuerlich absetzen (§ 35c EStG). Dabei erhältst du über 3 Jahre verteilt 20 % der Kosten über deine Steuererklärung zurück.

Vorteil: Hierbei hast du deutlich weniger Bürokratie. Ein Handwerker-Nachweis reicht völlig aus.
Nachteil: Leider gilt dieser Bonus ausschließlich für selbstgenutztes Wohneigentum.

Warum die energetische Sanierung deinen Cashflow rettet

Natürlich wirken die Kosten für eine Modernisierung im ersten Moment sehr hoch. Dennoch musst du als Investor das große Gesamtbild betrachten. Denn ein unsaniertes Haus verliert im aktuellen Marktumfeld drastisch an Wert. Darüber hinaus drohen hohe Abgaben durch die steigende CO2-Steuer.

Wenn du die Immobilie sanierst, senkst du zuerst die Nebenkosten für deine Mieter. Zusätzlich hebst du den Marktwert der Immobilie sofort an. Schließlich kannst du diese Ausgaben als Vermieter über die Gebäude-AfA oder den Erhaltungsaufwand abschreiben. Somit zahlt das Finanzamt einen großen Teil deiner Rechnungen.

Häufige Fragen (FAQ) zur energetischen Sanierung

Brauche ich zwingend einen Energieberater?

Falls du die staatliche KfW Förderung in Anspruch nehmen möchtest: Ja, absolut. Ein zertifizierter Experte muss zwingend eingebunden werden. Möchtest du die Maßnahme hingegen nur privat steuerlich absetzen, reicht die reine Bescheinigung des Fachunternehmens völlig aus.

Kann ich die Maßnahmen als Vermieter absetzen?

Ja, aber auf einem anderen Weg! Die pauschale Förderung von 20 % gilt nur für Eigennutzer. Als Vermieter setzt du die Umbaukosten klassisch als Werbungskosten ab. Das bedeutet, du reduzierst deine Mieteinnahmen um die Kosten. Folglich senkt dies deine Steuerlast drastisch. Größere Beträge kannst du zudem auf bis zu 5 Jahre verteilen. Simuliere dies am besten vorab mit deinem Immo Wachstum Tracker.