Energetische Sanierung: Kosten & Förderung im Überblick

Wärmepumpe, neues Dach oder neue Fenster? Die energetische Sanierung steigert den Wert deiner Immobilie enorm, erfordert aber viel Eigenkapital. Nutze unseren kostenlosen Sanierungsrechner, um die geschätzten Kosten anhand deiner Wohnfläche zu ermitteln und prüfe sofort, wie viel Geld du vom Staat zurückbekommst.

Immo-Tracker Logo – Kostenloser Rechner für energetische Sanierung

⚡ Sanierungskosten & Förderungs-Rechner

Kalkuliere Schätzwerte für dein Objekt und prüfe deinen Eigenanteil.

Geschätzte Gesamtkosten
39.400 €
Brutto Sanierungskosten: 39.400 €
Abzug durch Förderung / Steuer: – 7.880 €
Dein echter Eigenanteil: 31.520 €

*Hinweis: Dies sind grobe Marktschätzwerte. Hol dir für exakte Preise immer Handwerkerangebote und kontaktiere einen Energieberater.

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Was kostet eine energetische Sanierung 2026?

Viele Immobilienbesitzer stellen sich die Frage: Soll ich mein Haus sanieren und was kostet das eigentlich? Die pauschale Antwort ist schwierig, da sie stark vom Zustand der Bausubstanz abhängt. Als Faustregel gilt jedoch: Eine komplette Altbausanierung (Dach, Fassade, Fenster und Heizung) kostet schnell zwischen 800 € und 1.200 € pro Quadratmeter Wohnfläche.

Energetische Sanierung: KfW oder Steuer?

Das ist das häufigste Dilemma für Eigentümer. Der Staat möchte den Klimaschutz vorantreiben und bietet dir daher zwei primäre Wege an, um dir Geld für deine Maßnahmen zurückzuholen. Wichtig: Du darfst diese Wege nicht kombinieren (Doppelförderungsverbot). Du musst dich entscheiden:

Option 1: KfW Förderung

Die KfW Förderung für energetische Sanierung bietet direkte Investitionszuschüsse oder extrem zinsgünstige Kredite.

Vorteil: Oft höhere maximale Fördersummen (besonders beim Heizungstausch mit Boni von bis zu 70%).
Nachteil: Muss zwingend vor Beginn der Maßnahme zusammen mit einem zertifizierten Energieberater beantragt werden!

Option 2: Steuerlich absetzen

Du kannst die energetische Sanierung steuerlich absetzen (§ 35c EStG). Dabei erhältst du über 3 Jahre verteilt 20 % der Kosten (max. 40.000 €) über deine Steuererklärung zurück.

Vorteil: Weniger Bürokratie. Ein zertifizierter Handwerker-Nachweis reicht. Es muss vorher kein Antrag bei der KfW gestellt werden.
Wichtig: Gilt nur für selbstgenutztes Wohneigentum!

Warum die Sanierung deinen Cashflow rettet

Die Kosten für eine energetische Sanierung wirken im ersten Moment hoch. Doch als Immobilien-Investor musst du das Gesamtbild betrachten. Ein unsaniertes Haus verliert im aktuellen Marktumfeld (durch strengere EU-Gebäuderichtlinien) drastisch an Wert.

Wenn du die Immobilie sanierst, senkst du nicht nur die Nebenkosten für deine Mieter (und verhinderst Leerstand), sondern du hebst auch den Marktwert der Immobilie enorm an. Trage deine berechneten Sanierungskosten (als Modernisierungskosten) direkt in das Dashboard deiner Immobilien-Software ein. Der Algorithmus rechnet dir sofort aus, wie sich das auf deine Gesamtrendite auswirkt.

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Häufige Fragen (FAQ) zur Haussanierung

Brauche ich zwingend einen Energieberater?

Wenn du die staatliche KfW Förderung oder Zuschüsse der BAFA in Anspruch nehmen möchtest: Ja, absolut. Ein zertifizierter Energieeffizienz-Experte (EEE) muss zwingend eingebunden werden. Möchtest du die Maßnahme jedoch nur steuerlich nach § 35c EStG absetzen, reicht die Bescheinigung des ausführenden Fachunternehmens (Handwerker).

Kann ich die energetische Sanierung als Vermieter absetzen?

Ja, aber anders! Die pauschale Förderung von 20 % (§ 35c EStG) gilt nur für Eigennutzer. Als Vermieter setzt du Sanierungskosten klassisch als Werbungskosten (Erhaltungsaufwand) ab. Das bedeutet, du reduzierst deine Mieteinnahmen um die Kosten der Sanierung, was deine Steuerlast im jeweiligen Jahr drastisch senkt. Größere Beträge kannst du über bis zu 5 Jahre verteilen.