Clevere Kaufpreisaufteilung berechnen
Wer massiv Steuern sparen will, muss zwingend eine korrekte Kaufpreisaufteilung berechnen. Denn nur der Gebäudeanteil darf steuerlich abgeschrieben werden. Hingegen nutzt sich das Grundstück niemals ab. Anschließend kannst du unseren Rechner nutzen. Somit simulierst du deinen echten Cashflow nach Steuern und Abschreibung (AfA) blitzschnell!
Steuerliche Optimierung für Immobilien-Investoren
Warum du die Kaufpreisaufteilung berechnen musst
Sobald du eine vermietete Immobilie kaufst, erwirbst du immer zwei Dinge gleichzeitig. Nämlich das Gebäude und den Grund und Boden. Dabei interessiert sich das Finanzamt brennend für die exakte Aufteilung deines gezahlten Kaufpreises.
Ein Gebäude wird über die Jahre abgenutzt. Deshalb darf nur der errechnete Gebäudeanteil (inklusive anteiliger Kaufnebenkosten) von dir jährlich steuerlich abgeschrieben werden. Folglich sparst du mehr Steuern, je höher dieser Anteil ausfällt.
Im Gegensatz dazu verliert ein Grundstück theoretisch nie an Wert. Dementsprechend kannst du den Grund und Boden steuerlich nicht absetzen. Mehr dazu findest du beim Eintrag zur Absetzung für Abnutzung (Wikipedia).
Die BMF-Arbeitshilfe für Investoren
In der Vergangenheit gab es zwischen Investoren und Finanzämtern sehr oft Streit über die richtige Quote. Daraufhin hat das Bundesministerium der Finanzen (BMF) eine klare Arbeitshilfe eingeführt.
Zwar handelt es sich dabei um eine starre Tabelle, aber sie bietet Rechtssicherheit. Um diese Vorlage richtig zu füttern, benötigst du feste Daten. Dazu gehören unter anderem der aktuelle Bodenrichtwert deines Grundstücks, das genaue Baujahr und die Wohnfläche.
Unser Kaufpreisaufteilung Rechner in der Praxis
Allerdings ist die reine steuerliche Aufteilung nur der halbe Weg zum Erfolg. Schließlich ist entscheidend, was diese nackten Zahlen am Ende des Monats für deinen echten Geldbeutel bedeuten.
FAQ zur Kaufpreisaufteilung
Kann ich die Aufteilung im Kaufvertrag selbst festlegen?
Ja, das ist grundsätzlich der beste Weg! Wenn Käufer und Verkäufer eine realistische Quote (z. B. 80 % Gebäude, 20 % Grundstück) direkt im notariellen Kaufvertrag festhalten, akzeptiert das Finanzamt diese meistens. Jedoch darf die Aufteilung nicht völlig realitätsfern sein, da das Finanzamt ansonsten die BMF-Arbeitshilfe als Korrektur anwendet.
Wie funktioniert das bei einer Eigentumswohnung?
Auch bei einer Eigentumswohnung musst du die Kaufpreisaufteilung berechnen. Hierbei erwirbst du nämlich automatisch einen Miteigentumsanteil (MEA) am Grundstück der gesamten Wohnanlage. Folglich musst du den Bodenrichtwert des Gesamtgrundstücks mit deinem Anteil laut Teilungserklärung multiplizieren, um deinen persönlichen Bodenwert zu ermitteln.
Optimiere deine Steuer-Abschreibung
Berechne die optimale Kaufpreisaufteilung, steigere deine AfA und maximiere deinen Cashflow.