Kaufnebenkosten Rechner: Grunderwerbsteuer & Notar

Zunächst fokussieren sich Immobilienkäufer meist nur auf den reinen Kaufpreis. Jedoch lauern beim Notartermin oft böse Überraschungen. Denn der Staat und die Dienstleister verlangen hohe Gebühren. Deshalb solltest du dein benötigtes Eigenkapital vorab mit unserem Kaufnebenkosten Rechner ermitteln. Anschließend zeigen wir dir, wie sich die Grunderwerbsteuer je nach Bundesland unterscheidet. Zudem erfährst du, welche Kosten du zwingend selbst tragen musst.

Eigenkapitalbedarf exakt berechnen & Finanzierung sichern
Kaufnebenkosten Rechner Immobilie Grunderwerbsteuer

⚡ Kaufnebenkosten Rechner

Berechne die genauen Erwerbskosten für deine Immobilie.

Zusätzliche Kaufnebenkosten
27.210 €
Grunderwerbsteuer: 10.500 €
Notar & Grundbuch (ca. 2 %): 6.000 €
Maklerprovision: 10.710 €
Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenkosten): 327.210 €

*Hinweis: Banken finanzieren in der Regel nur den reinen Kaufpreis. Die Kaufnebenkosten musst du meistens aus deinem eigenen Ersparten (Eigenkapital) bezahlen!

➔ Dein maximales Budget berechnen

Kaufnebenkosten Rechner: Woraus bestehen die Gebühren?

Grundsätzlich kommen beim Immobilienkauf erhebliche Zusatzkosten auf dich zu. Dabei bewegen sich diese Ausgaben oft zwischen 7 % und 12 % des Kaufpreises. Folglich benötigst du zehntausende Euro an zusätzlichem Kapital. Deshalb hilft dir unser Kaufnebenkosten Rechner, den Überblick zu behalten.

Tatsächlich setzen sich diese Kosten aus drei Hauptblöcken zusammen. Erstens verlangt das Finanzamt die Grunderwerbsteuer (Wikipedia). Zweitens musst du den Notar für die Beurkundung des Kaufvertrags sowie das Amtsgericht (Grundbucheintrag) bezahlen. Drittens kommt oft noch die Maklerprovision hinzu, sofern du das Haus nicht privat erworben hast.

Warum das Bundesland so entscheidend ist

Zwar sind Notarkosten bundesweit gesetzlich geregelt. Jedoch darf jedes Bundesland die Höhe der Grunderwerbsteuer selbst festlegen.

Günstige Bundesländer

Glücklicherweise gibt es noch Regionen, in denen der Staat weniger stark zugreift. Beispielsweise zahlst du in Bayern lediglich 3,5 % Grunderwerbsteuer. Dementsprechend sparst du bei einem Kaufpreis von 300.000 Euro im Vergleich zu anderen Bundesländern stolze 9.000 Euro an Steuern!

Teure Bundesländer

Hingegen greifen andere Regierungen massiv in die Tasche der Käufer. Besonders in Nordrhein-Westfalen, Schleswig-Holstein oder Brandenburg liegt der Steuersatz bei extrem hohen 6,5 %. Schließlich musst du diese enormen Summen zusätzlich aufbringen, um überhaupt Eigentümer zu werden.

Häufige Fragen (FAQ) zu den Nebenkosten

Finanziert die Bank auch die Kaufnebenkosten?

Meistens lautet die Antwort hier ganz klar: Nein! Denn die Bank leiht dir das Geld für den realen Gegenwert des Hauses. Da Steuern und Notargebühren jedoch keinen bleibenden Wert darstellen, musst du diese Kosten fast immer aus deinem eigenen Ersparten (Eigenkapital) bezahlen. Nur bei einer extrem guten Bonität ist eine riskante 110-Prozent-Finanzierung möglich.

Muss ich die Maklerprovision komplett alleine zahlen?

Nein, das hat sich geändert! Seit dem Jahr 2020 gilt bei Einfamilienhäusern und Eigentumswohnungen die gesetzliche Teilungspflicht. Das bedeutet: Käufer und Verkäufer müssen sich die Maklercourtage zur Hälfte teilen. Somit liegt dein Anteil in der Regel bei den im Rechner voreingestellten 3,57 %.

Reicht dein Eigenkapital für den Traum vom Haus?

Sobald du deine Nebenkosten berechnet hast, kennst du deinen echten Kapitalbedarf. Anschließend musst du prüfen, welche Kreditrate die Bank dir genehmigt. Nutze dafür sofort unseren Budget-Rechner!

➔ Zum großen Budget-Rechner wechseln