Ertragswertverfahren Immobilien: Den echten Wert berechnen

Wer den fairen Kaufpreis eines Renditeobjekts ermitteln will, nutzt das Ertragswertverfahren für Immobilien. Wir zeigen dir die Formel, ein Praxisbeispiel und wie du dir die manuelle Rechnerei sparen kannst.

Logo von Immo-Tracker – Experten-Ratgeber zum Ertragswertverfahren für Immobilien

Was ist das Ertragswertverfahren bei Immobilien?

Im Gegensatz zum Sachwertverfahren (das oft bei Eigennutzung angewendet wird), steht beim Ertragswert die Rendite im Fokus. Es beantwortet die Frage: Wie viel Geld erwirtschaftet das Objekt in der Zukunft? Das Ertragswertverfahren für Immobilien ist der Goldstandard für Investoren und Banken, um Mehrfamilienhäuser oder vermietete Eigentumswohnungen marktgerecht zu bewerten. Weitere rechtliche Details dazu liefert auch die Immobilienwertermittlungsverordnung (Wikipedia).

Die Formel für das Ertragswertverfahren von Immobilien

Die klassische Formel wirkt auf den ersten Blick komplex, ist aber logisch aufgebaut:

Bodenwert
+ Gebäudeertragswert (Reinertrag x Vervielfältiger)
= Vorläufiger Ertragswert
+/- wertbeeinflussende Umstände (z.B. Sanierungsstau)
= Ertragswert der Immobilie

Um den Reinertrag zu ermitteln, musst du von deinen Mieteinnahmen (Rohertrag) die nicht umlagefähigen Bewirtschaftungskosten (Verwaltung, Instandhaltung, Mietausfallwagnis) abziehen.

Warum die manuelle Berechnung oft zu Fehlern führt

Viele Anfänger bauen sich für das Ertragswertverfahren von Immobilien eigene Excel-Tabellen. Das Problem: Ein falscher Liegenschaftszins oder ein vergessener Sanierungsabschlag führen zu massiven Fehlbewertungen. Du rechnest dir den Deal im schlimmsten Fall schön.

Die smarte Lösung: Lass unser Tool rechnen

Spar dir die Taschenrechner-Akrobatik. Mit unserem Immo Deal Tracker prüfst du Angebote in unter 2 Minuten. Du gibst Kaufpreis und Miete ein, und das Tool zieht alle relevanten Kosten automatisch ab – fehlerfrei und sofort auf deinem Handy.

Häufige Fragen zum Ertragswertverfahren bei Immobilien

Wie finde ich den richtigen Vervielfältiger?

Der Vervielfältiger (auch Maklerfaktor genannt) errechnet sich aus der Restnutzungsdauer des Gebäudes und dem Liegenschaftszinssatz. Letzterer wird vom örtlichen Gutachterausschuss festgelegt und spiegelt das Marktrisiko wider.

Wie geht es nach der Wertermittlung weiter?

Wenn der Ertragswert positiv ist und du den Deal machen willst, brauchst du eine saubere Finanzierung. Erstelle dafür mit unserem Tool sofort eine Vermögensbilanz oder ein professionelles Bank Exposé, um der Bank deine Zahlen professionell zu präsentieren.